Wettbewerb 2005 -2007

 

Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden

Im alle drei Jahre stattfindenden Wettbewerb werden Dörfer unter 600 Einwohner (Gruppe A) und über 600 Einwohner (bis max. 3000, Gruppe B) bewertet. Je mehr Dörfer teilnehmen, um so mehr können in der nächsten Runde teilnehmen. Erstmals konnten wegen der großen Anzahl (21) der Bewerber im Landkreis 4 Dörfer aus dem Landkreis Wunsiedel  im Bezirksentscheid antreten.

 

Kreissieger 2005 unter 21 Dörfern wurden in der

·         Gruppe A  Heidelheim/Selb, Reichenbach/Nagel und Thölau/Marktredwitz  

·         Gruppe B  Schönbrunn/Wunsiedel

 

Schönbrunn gewann im Bezirksentscheid 2006 die einzige Goldmedaille Oberfrankens unter den Dörfern über 600 Einwohner gegen 7 starke, oberfränkischen Mitbewerbern der Ortschaften Großgarnstadt (Co), Marktzeuln (Lif), Ebrach (Ba), Schönbunn im Steigerwald (Ba), Kemmern (Ba), Neudrossenfeld (Ku) und der Stadt Lichtenberg (Ho).

Heidelheim wurde wegen hervorragender Leistungen, Reichenbach und Thölau mit anerkennenswerte Leistungen im Bezirksentscheid ausgezeichnet.

 

  

Ortsbegehung im Bezirksentscheid 17.07.2006

Schlussbesprechung im Gemeinschaftsgarten

Siegerehrung im Kulmbach mit im Bild von links:

Robert Höhn, Walter Hofmann, Christian Kreipe, Lili Göschel, 2. Bgm Matthias Popp, 1. Bgm Karl-Willi Beck, Regierungspräs. Hans Angerer, Stefan Schürmann, Ernst Schricker, Gerhard Döhla, Dieter Schwarz, Sibylle Benker, Stefan Rettinger, Albert Müller, Markus Scherbaum, Landrat Dr. Peter Seißer

 

Sieg im Landesentscheid für Schönbrunn im Fichtelgebirge

 

Am 16. Mai 2007 besichtigte eine 14- köpfige Kommission aus verschiedenen Ministerien, Verbänden und Institutionen Schönbrunn als eines von 21 Siegerdörfern aus sieben bayerischen Regierungsbezirken. An dem Wettbewerb, der alle drei Jahre stattfindet, waren 635 bayerische Dörfer beteiligt.

In den Obstwiesen

An der Schwemm

Am "schönen" Brunnen

   

Am Montag, den 21. Mai erfuhren die Schönbrunner über das Radio von ihrem Sieg neben den drei Dörfern Bernried, Nordheim und Schönau.

Freudenbad in der Schwemm. (Haltungsnote 1,3 in der B-Note!)

Jurybegründung:

Schönbrunn liegt sehr harmonisch in die Landschaft des Fichtelgebirges eingebunden.  Der historische Ort ist durch seine schiefergedeckten Häuser und die topographische Lage geprägt. Durch ein tolerantes Miteinander wurde eine Vielzahl von sehr gelungenen Maßnahmen umgesetzt, die das soziale, ökologische und gestalterische Verständnis und das hohe Engagement der Dorfbewohner dokumentiert.

Die Siegerehrung fand am 17.11.2007 im mittelfränkischen Schwanstetten statt. 

 

Siegerehrung in Schwanstetten:

1. Bgm Karl-Willi Beck, Stefan Lippert, Stefan Schürmann, Christian Roth, Katrin Horn, Robert Höhn, Sybille Benker, Christian Kreipe, 

Jürgen Hopf, Ernst Schricker, Marianne Petzoldt, Matthias Popp, Staatsmininster Josef Miller, Kommisionsleiter Leonhard Rill, Manfred Nagler

 

 

 

 

Bundesentscheid

 

 

Besichtigung der Bundeskommission am Mittwoch, den 15. August 2007

 

 

 

22. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2007

Gesamtbewertung Schönbrunn

 

Schönbrunn zeichnet sich durch ein reges Gemeinschaftsleben aus. Tragende Säulen sind die evangelische Kirche, der Dorfgemeinschaftsverein, die Naturschutzgemeinschaft und der Gartenbauverein. Auch der Zuzug junger Menschen hat für frischen Wind im Dorfleben gesorgt. Dabei legen die Schönbrunner Wert darauf, Neubürger von Anfang an in die Entscheidungsprozesse zur Entwicklung der Gemeinde einzubeziehen.

Bei der Gestaltung des Dorfbildes sind die Bürger außerordentlich engagiert. Das zeigt sich etwa in der gelungenen Sanierung der Kirche und anderer Gebäude oder in der Umgestaltung des Dorfteiches zu einem Biotop- und Badeteich. Sehr gut umgesetzt wurde auch die Umnutzung der ehemaligen Schule, die heute als Kindergarten dient.

Einige herausragende gestaltete Bauern- und Eigenheimgärten zeigen den hohen Stellenwert, den das „Grün“ bei der  Dorfbevölkerung einnimmt. Die Pflege des alten Obstbaumbestandes sorgt dafür, dass sich Schönbrunn gut in die Landschaft des Fichtelgebirges einfügt.

Naturschutzverband, Landwirte und Jäger haben außerdem ein Gemeinschaftsprojekt gestartet, um die Artenvielfalt in der Gemeinde zu fördern. Dazu zählt eine Änderung der landwirtschaftlichen Nutzung, um den Rebhuhn und Wachtelbestand zu erhöhen. In den natürlich belassenen Bachverlauf der Röslau wurden Tierwanderhilfen integriert. Gezielt angebrachte Nist- und Zufluchtsstätten bieten verschiedenen Tierarten, z.B. Hornissen, Bilchen und Wasseramsel, Eulen und Fledermäusen Schutz. Das Schnittmaterial der neu angepflanzten Hecken wird zur Energie- Erzeugung genutzt. Bei den Pflegemaßnahmen werden die Landwirte vom Landschaftspflegeverband unterstützt. Und damit auch schon die Kleinsten ein Gefühl für Natur und Umwelt erhalten, führen die Vereine gemeinsam mit dem Kindergarten Projekte durch